S-Bahn Kärnten

am Mittwoch, 07 März 2012. in Öffentliche Verkehrssysteme

logo s-bahn kaerntenDie S-Bahn Kärnten mit den drei Linien S1, S2 und S3, ein Nahverkehrsprojekt der Sonderklasse, bietet in Kärnten schnelle und komfortable Zugverbindungen. Mit der Einführung des Konzeptes vor mehr als zwei Jahren spart man sich seither rund 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr. In Kärnten nutzen vor allem Pendler das neue System der S-Bahn. Angesichts der aktuellen Treibstoffpreise bietet die S-Bahn Kärnten eine attraktive Alternative zum Individualverkehr.

Die S1 verläuft von Spittal an der Drau über Villach, Klagenfurt nach Friesach und bietet 700 Park&Ride-Stellplätze. Die S2 fährt im Einstunden-Takt von St. Veit über Feldkirchen, Villach, Faaker See bis Rosenbach und stellt insgesamt 100 Park&Ride-Parkplätze zur Verfügung. Die S3 führt von Feistritz im Rosental über Klagenfurt nach Kühnsdorf und Bleiburg. Sie fährt in den Morgenstunden zwischen Feistritz und Klagenfurt sowie zwischen Kühnsdorf und Klagenfurt im Halbstunden-Takt, ansonsten im Einstunden-Takt. Entlang der S3 gibt es über 250 Park&Ride-Plätze.

Vom 2. Juli bis einschließlich 11. September verkehren an den Wochenenden zusätzliche S-Bahn Züge unter dem Namen "S-Bahn Nightline" zwischen Spittal - Villach - Klagenfurt und St. Veit.

Kommentare (2)

  • bahnfahrer

    bahnfahrer

    03 April 2012 um 18:10 |
    S-Bahn ist gut; aber wertlos, wenn es weder brauchbare Stadtverkehrsverbindung innerhalb Klagenfurts gibt (wie komme ich z.B. von der S-Bahn bloß zu den Bürozentren in der Schleppekurve?) noch auch nur halbwegs geschützte Fahrradabstellmöglichkeiten an den kleineren Bahnhofen in Klagenfurt und außerhalb.
  • Mag. Markus Reiter

    Mag. Markus Reiter

    04 April 2012 um 09:31 |
    Das Team Lebensland Kärnten steht mit den Stadtwerken in Verhandlungen, um genau diese Stadtverkehrsverbindung mittels Busumstellungen zu gewährleisten. Mit der ÖBB gibt es ebenfalls die Bestrebung, diese von Ihnen angesprochenen Fahrradabstellmöglichkeiten zu schaffen.

    Als ersten Schritt in die Zukunft der Mobilität musste natürlich die S-Bahn Kärnten ins Leben gerufen werden, diverse Infrastrukturmaßnahmen folgen nun.

    Mag. Markus Reiter, Team Lebensland Kärnten

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