Das Konzept von Lebensland Kärnten
Das Konzept von „Lebensland Kärnten" für eine zukunftsfähige Mobilität besteht unter anderem auch aus einem dichten Netz an Ladestationen, um dem zu erwarteten Ladeverhalten nachzukommen. Hier ist es wichtig immer gleich zwei Schritte voraus zu sein und die Struktur so einfach wie möglich zu gestalten. Eventuelle Hard- oder Softwareanpassungen können später erfolgen. Ziel ist es, mittels System der „Lebensland Kärnten" Ladestationen ein dichtes Elektromobilitätsnetz zu errichten und immer weiter auszubauen. Damit entspricht „Lebensland Kärnten" genau dem Ergebnis der Arbeitsgruppen der Europäischen Kommission.
Aktuell wurden von „Lebensland Kärnten" über 170 "Lebensland Kärnten"- Ladestationen aufgestellt, welche das Grundgerüst für eine elektromobile Fortbewegung in Kärnten bilden. Weiters installierten die KELAG, die Wirtschaftskammer Kärnten, die A1-Telekom und die Stadt Klagenfurt im Rahmen ihrer Projekte ca. 60 Ladestationen im Raum Kärnten. Dies ergibt insgesamt ca. 230 Ladestationen in Kärnten.
Die Lebensland Kärnten Ladestationen und die Idee dahinter
Grundsätzlich orientiert sich die "Lebensland Kärnten" Ladestation an den Bedürfnissen der Kunden. Das heißt vereinfacht, die Ladestationen entsprechen nicht nur den momentan geltenden Gesetzen und Vorschriften, sondern sind auch so einfach wie möglich zu bedienen.
Das System der "Lebensland Kärnten" Ladestationen ist modular aufgebaut. Es gibt zwei Typen von Ladestationen, die das gleiche äußere Erscheinungsbild haben.
1) Einfache Ladestation (5,12 kW Leistung)
2) Intelligente Ladestation (22 kW Leistung)
Bei den einfachen Ladestationen handelt es sich um gesicherte Steckdosen und gleichzeitig eine kostengünstige Basisvariante, welche zu einem späteren Zeitpunkt zu intelligenten Ladestationen erweitert werden kann. Dazu ist das Innenleben zu tauschen.
Intelligente Ladestationen verfügen über ein modernes Lade- und Abrechnungssystem. Die intelligenten Ladestationen unterscheiden sich von einfachen Ladestationen optisch lediglich durch das verbaute Display mit Menüführung. Dank intelligentem Innenleben und Einbindung in ein entsprechendes Netzwerk wird die Ladestation bedarfsgerecht gesteuert und verhindert bei mehreren gleichzeitigen Ladevorgängen eine Überlastung des Stromnetzes durch Ausgleich von Lastspitzen.
Um bei intelligenten Ladestationen "tanken" zu können, ist eine Authentifizierungen mittels einer Lebensland Kärnten ID-Karte notwendig. Dieses Authentifizierungssystem ist über GPRS mit dem Server verbunden und kann somit alle relevanten Daten auf dem Server ablegen. Aus Gründen des Datenschutzes werden nur die Identifikationsnummern und nicht die persönlichen Daten der Kartenbesitzer/innen im Ladesystem gespeichert.
Allerdings sieht die Initiative „Lebensland Kärnten" keinen Sinn darin, Pioniere in Sachen eMobility, von Anfang an mit diesen Zusatzsystemen zu verschrecken. Ziel muss es sein, die uneingeschränkte Mobilität zu erreichen und dies mittels einer hervorragend ausgebauten Ladeinfrastruktur auch zu garantieren. Somit zeigt „Lebensland Kärnten" tagtäglich, dass eMobility in einem Europa der Regionen absolut kein Problem ist und bereits bestens funktioniert.
Es gibt die Ladestationen in unterschiedlichen Ausführungen. Im Laufe des Projektes wurde sehr schnell klar, dass man mit ein oder zwei Modellen von Ladestationen, aufgrund der Vielzahl der Anwendungen, nicht sehr weit kommen würde. Aktuell gibt es daher momentan acht verschiedene Modelle von Ladestationen, beginnend mit einer kleinen Ladestation mit einer Schuko-Steckdose für die Wandmontage bis zu den 2,60m großen Ladesäulen für den öffentlichen Raum.



