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HTL Ferlach

Eintauchen in eine neue Umweltmobilitätsphase


Das Land Kärnten präsentiert gemeinsam mit dem Landesschulrat und Fachhochschule den HTL „E-Scooter Cup“ – Projekt ist kein Schulspielzeug sondern ernsthafte Forschung
08.01.2013

Mit dem erstmals stattfindenden „E-Scooter Cup“ will das Land Kärnten gemeinsam mit dem Landesschulrat und der Fachhochschule- Standort Villach die „grüne“, fast „lautlose“ motorische Mobilität auch Schülern näherbringen. Der neu ins Leben gerufene „E-Scooter Cup“ wurde heute, Dienstag, im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung von Abteilungsvorstand Albert Kreiner (Kompetenzzentrum Wirtschaftsrecht und Infrastruktur), Landesschulinspektor Axel Zafoschnig und FH-Professor Winfried Egger (FH Kärnten) gemeinsam mit Lehrern und Schülern der fünf teilnehmenden Kärntner HTL und der HTL Lienz präsentiert.

„Dieses Projekt ist kein Schulspielzeug, sondern ein Bildungs- und Erlebnisabenteuer, und hinter ihm steckt viel ernsthafte Forschung und Entwicklung“, betonte der Landeshauptmann. Die E-Mobilität mit ihren Stärken aber auch noch vorhandenen Schwächen sei für alle ein spannendes Zukunftsabenteuer und gleichzeitig eine große Chance für die Zukunft der Jugend. „Dieser Cup soll auch der Startschuss für das Eintauchen in eine neue Umweltmobilitätsphase sein“.

Für das Lebensland Kärnten sind Umwelt und Mobilität die Kernthemen der Zukunft. Mit Hilfe des großen Wissenspotentials der HTL-Schüler möchte er seine Vision eines energieautarken Kärnten in die Realität umsetzen. Sie lautet: „20 bis 40 Quadratmeter Photovoltaik für jedes Hausdach in Kärnten“. An die Schüler appellierte er, das neue „Jugend.Mobil-Ticket“ in Anspruch zu nehmen und Fahrgemeinschaften zu bilden. Beide würden einen wichtigen Umweltbeitrag leisten.

Kreiner hob hervor, dass der E-Scooter Cup ein Rennen nach einem strengen technischen Regelwerk sei. „Bei ihm sind kreative Ideen ebenso gefragt, wie das technische und wissenschaftliche Wissen und Verständnis der Schüler“, so der Landesjurist. Die Teilnahme aller Kärntner HTL und der Lienzer HTL erzeuge Nachhaltigkeit bei der Bildung und Forschung. Landeschulinspektor Zafoschnig dankte er, dass das Projekt voll in den HTL-Unterricht eingebunden sei.

Zafoschnig betonte, dass die Kärntner HTL im Jahr 2013 auf Themen wie Elektromobilität, Nachhaltigkeit in der Energieproduktion und Energieverteilung setzten. „Der E-Scooter Cup ist ein für die HTL willkommener Wettbewerb, bei dem die Schulen ihre Kompetenzen in den Bereichen Forschung und Entwicklung unter Beweis stellen und zur Öko-Effizienz des Landes beitragen können“, so Zafoschnig.

FH-Professor Egger, die FH Kärnten begleitet den E-Scooter Cup wissenschaftlich, betonte dass neben der Technologiekoordination und dem Meinungsaustausch der Top-Ingenieurschulen auch das Kennenlernen und richtige Fahren mit den E-Fahrzeugen ein wichtiger Bestandteil des Projektes sei.

Begeistert zeigten sich auch die HTL-Direktoren Peter Girstmair (HTL Lienz) und Hubert Lutnik (HTL Mössingerstraße). Sie bezeichneten das Projekt als Leuchtturm für die Schulen. Für die Schüler ist der Cup eine technische und sportliche Herausforderung.

Den teilnehmenden HTL-Schulen (Klagenfurt Lastenstraße und Mössingerstraße, Villach, Ferlach, Wolfsberg und Lienz) wurden vom Lebensland Kärnten und der Firma Forstinger jeweils zwei e-Scooter zur Verfügung gestellt. Im Teamwork mit der FH Kärnten werden diese E-Scooter nach einem mit Unterstützung der FH ausgearbeiteten, streng vorgegebenem Regelwerk (Umbau-, Teilnahme- und Rennregeln), nun umgebaut und nach einer professionellen, technischen Abnahme am Ende des Schuljahres für das E-Scooter Rennen zugelassen.

Jede Schule nimmt mit einem vierköpfigen Schul-Rennteam, ein Teammitglied muss ein Mädchen sein, und zwei Boxen-Mitarbeitern daran teil. Weiters gibt es pro Schule ein sogenanntes „Umbauteam“, welches das Rennteam und alle am Umbau beteiligten Techniker unterstützt. Das Rennen wird im Juli 2013 im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Mölbling-Mail über 45 Runden gehen, wobei sich die vier Fahrer jedes Teams abwechseln müssen. Dabei soll der Taktik und dem Fahrkönnen mehr Augenmerk geschenkt werden als der Geschwindigkeit.

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